Traumjob zu vergeben!

 

So erreiche ich möglichst viele potentielle Interessenten.

Wie in anderen Branchen auch, müssen Zahnärzte die auf der Suche nach gutem Personal sind, sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren und potentielle, neue Mitarbeiter vom Unternehmen überzeugen. Die Frage stellt sich aber, was tut ein Praxis- oder Klinikinhaber, wenn keine geeigneten Mitarbeiter gefunden werden und womöglich sogar das Expandieren der Praxis deswegen zu scheitern droht?

In der Schweiz sind es vor allem Bergregionen, die mit einem Ungleichgewicht an Arbeitnehmern beziehungsweise Arbeitgebern zu kämpfen haben.  Was tun, wenn in einem abgelegenen Dorf in den Bündner Alpen die letzte Dentalhygienikerin gerade ihren Beruf niedergelegt hat um sich voll und ganz den Familienpflichten zu widmen? Klar, in den Nachbarorten gibt es sicher noch die eine oder andere DH aber ob die ihren Job wechseln möchte? Genau aus diesem Grund ist es existenziell, wenn man sich als guter Arbeitgeber positionieren und Anreize schaffen kann. Denn auch in der Zahnmedizin gilt, die besten Mitarbeiter suchen den besten Arbeitgeber. «Was ist bei mir besser oder was kann ich bieten, dass ein Mitarbeiter bei mir arbeiten will?» oder «Möchte ich bei mir selbst angestellt sein?» das sind Fragen, die sich der Praxisinhaber stellen muss. 

Die Aussicht auf geregelte Arbeitszeiten ohne Überstunden, die Möglichkeit auf interessante Fortbildungen, extra Ferien- oder Brückentage, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Teamaktivtäten, moderner Arbeitsplatz und vieles anderes sind Eigenschaften die eine Stelle attraktiv machen und kommuniziert werden sollten. Denn nur so, werden sich potentielle Mitarbeiter sich auch angesprochen fühlen. Verfügt die Praxis über eine Website, ist es wichtig die aktuell zu halten, denn potentielle Arbeitnehmer werden im Internet nach der Praxis suchen und sich somit einen ersten Eindruck verschaffen. 

Ideal ist eine moderne und gepflegte Website mit dem Menüpunkt Stellen. Damit bring es noch einen weiteren Vorteil, nun kann die Stelle auch von Suchmaschinen wie z.B. Google gefunden werden können und somit noch mehr Stelleninteressenten auf den Plan rufen. Im Internetzeitalter sollte man sich auch Social Media zu Nutzen machen. Was früher belächelt wurde hat sich nun zu einem interessanten Zweig im Business entwickelt. Es gibt interessante Plattformen, wo sich Leute bestimmter Berufsparten zu grossen Interessegemeinschaften gebildet haben und teilweise sogar Stellen darüber ausschreiben.

Nur am Rande zu erwähnen, die Facebookgruppe «Ich bin eine Dentalassistentin» mit über 3'300 Mitgliedern. Eine Stellenausschreibung in solch einer grossen Gruppe via www.SWISSdentjobs.ch verspricht Gutes!

Ein weiterer Kanal für Stellenanzeigen sind Lokal- bez. Regionalzeitungen. In abgelegenen Orten besteht allerdings das Risiko, dass die Reichweite zu den Stellensuchenden zu gering sein könnte. 

Nach wie vor bewährt sich die Mund- zu- Mund- Propaganda. Seien es die Praxismittarbeiter selbst, Bekannte oder gar Patienten die Sie als Arbeitgeber weiterempfehlen, eine bessere Visitenkarte können Sie nicht bekommen und spricht auf jeden Fall für die Praxis.

Schlussendlich besteht auch immer die Möglichkeit, Stellenbüros zu kontaktieren. Kleinere Stellenvermittlungen die sich spezifisch auf Praxispersonal beschränkt haben, bieten oft besseren Service und ein grösseres Angebot an entsprechendem Personal.

In den Fällen, wo sich die Suche nach neuen Mitarbeiter aus geographischen Gründen als besonders schwer gestaltet, sollten immer alle Möglichkeiten der Stellenbekanntmachung in Erwägung gezogen werden. Stellenanzeigen, die an mehreren Stellen annonciert werden, sollten gleichzeitig aufgeschaltet werden. Andernfalls könnte es den Eindruck erweckt, dass mit der Stelle was nicht stimmen könnte, wenn sie über einen längeren Zeitraum immer wieder im Netz erscheinen.